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SOS Bushmen

BOTSWANA: Buschleute berichten von weiteren Festnahmen

 Eine Menschenrechtsorganisation der Buschleute berichtete gestern, dass mindestens zehn Männer wegen Jagens im Kaudwane Umsiedlungslager von Wildschutzbeamten verhaftet und geschlagen wurden.

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Die Buschmänner in Afrika wissen

Die Buschmänner in Afrika wissen: Wer vom Hoodia isst, vergisst seinen Hunger. Dann kamen Pharmafirmen, machten Diätmittel daraus und ließen sie patentieren. Ein Lehrstück über Arm und Reich.

Kxao/ai!ae weiß nicht, welcher Tag heute ist, welches Jahr, müde sitzt er im Schatten des Baums, unter dem er seit Jahren sitzt in der Mitte seiner Sippe. Auf dem Kopf trägt er eine blaue Wollmütze, keine Ahnung, woher er sie hat, vielleicht von einem Weißen, der hier vorbeikam, wahrscheinlich vom Missionar, der an der Straße nach Gam wohnt.
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BUSCHMÄNNER // Legendärer Spürsinn

Die Buschmänner (San oder Khoisan) gelten als Urvolk des südlichen Afrika. Archäologische Spuren reichen mindestens 25000 Jahre zurück. Von anderen Afrikanern unterscheiden sie sich durch ihre vergleichsweise helle Haut. Aus fruchtbaren Regionen wurden sie durch europäische Kolonisatoren, aber auch durch afrikanische Stämme in die Wüste Kalahari (im heutigen Botsuana) abgedrängt. Traditionell leben die San als nomadische Jäger und Sammler. Legendär ist ihr Spürsinn: Sie entdecken versteckte Wasserstellen, sind exzellente Spurenleser. Im 19. Jahrhundert wurde die Zahl der Buschleute auf 200000 geschätzt, heute auf nur noch 50000. 2002 wurden die letzten Mitglieder zweier San-Gruppen (Gwi, Gana) aus einem Reservat in der Kalahari vertrieben. Jetzt dürfen sie zurückkehren.


Die Kalahari-Diät

Afrikas Buschmänner nutzen als Appetitzügler die Hoodia-Pflanze. Jetzt vermarktet ein Nahrungsmittelkonzern das Gewächs

Mit großen Schritten eilt die schmächtige Greisin durch die kniehoch bewachsene Buschlandschaft - wie an jedem Abend. Sie brabbelt dabei ständig etwas vor sich hin, kniet nieder, gräbt hier eine Wurzel aus dem roten Sand, zupft dort ein paar Halme ab. "Wenn es ausreichend geregnet hat, finde ich etwas für jeden Geschmack", sagt Katrina Roi, von ihren Mitmenschen liebevoll Oma !Una genannt. Das "!" steht dabei für die typischen Klicklaute in der Sprache der San, der Buschleute.

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Vertreibung aus Kalahari-Wüste illegal

Ein Gericht in Botswana erklärt die Zwangsumsiedlung der letzten San-Ureinwohner des Landes für unrechtmäßig. Die botswanische Regierung hatte die „Buschmänner” aus ihrer angestammten Heimat vertrieben, wo es Diamanten gibt

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Buschmann

Die „Buschmänner“ sind die ältesten Einwohner des südlichen Afrika, wo sie seit mindestens 20000 Jahren leben. Ihr Zuhause ist die gewaltige Fläche der Kalahari Wüste.


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Roy Sesana erhält den alternativen Nobelpreis; Der Anwalt der Buschmänner hat viele Feinde

Roy Sesana prangert die Vertreibung der Buschmänner durch die botswanische Regierung an, und er predigt ein Leben in der Wüste. Er erhält am 7. Dezember den alternativen Nobelpreis, den seine vielen Kritiker ihm gern verweigern würden.

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Die Buschmänner müssen die Zentral-Kalahari verlassen; Ultimatum der botswanischen Regierung

Die botswanische Regierung hat die in der Zentral-Kalahari lebenden Buschmänner aufgefordert, das Reservat innerhalb von zehn Tagen zu verlassen. Wer der Aufforderung nicht Folge leistet, muss damit rechnen, mit Gewalt ausgeschafft zu werden. Wie die britische Organisation Survival am Dienstag mitteilte, hat die Regierung bereits bewaffnete Polizisten und Parkwächter ins Reservat entsandt. In den letzten Wochen war das Gebiet weitgehend abgeriegelt worden, um den Zustrom von Buschmännern, die von ausserhalb ins Reservat gelangen wollen, zu verhindern. Mitarbeitern der Buschmann-Organisation First People of Kalahari wurde der Zugang zum Reservat ebenfalls verwehrt.

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Die Buschmänner müssen die Zentral-Kalahari verlassen; Ultimatum der botswanischen Regierung

Die botswanische Regierung hat die in der Zentral-Kalahari lebenden Buschmänner aufgefordert, das Reservat innerhalb von zehn Tagen zu verlassen. Wer der Aufforderung nicht Folge leistet, muss damit rechnen, mit Gewalt ausgeschafft zu werden. Wie die britische Organisation Survival am Dienstag mitteilte, hat die Regierung bereits bewaffnete Polizisten und Parkwächter ins Reservat entsandt. In den letzten Wochen war das Gebiet weitgehend abgeriegelt worden, um den Zustrom von Buschmännern, die von ausserhalb ins Reservat gelangen wollen, zu verhindern. Mitarbeitern der Buschmann-Organisation First People of Kalahari wurde der Zugang zum Reservat ebenfalls verwehrt.

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Buschmänner ziehen vor Gericht.

In Botswana wird ein Fall von Vertreibung aus einem Wildreservat neu aufgerollt. Dabei geht es auch um Diamantenvorkommen. Die Unterstützer der Vertriebenen verfolgen jedoch unterschiedliche Strategien

Taz In der Kalahari-Wüste in Botswana hat der Gerichtsfall "Buschmänner gegen Regierung" begonnen. Seit Sonntag befinden sich drei Richter sowie Verteidiger der Regierung und der Basarwa, auch San und allgemein Buschmänner genannt, auf einer dreitägigen Tour im Wildreservat. Sie wollen sich über die Zustände, die zur Klage der Ureinwohner des Landes führten, informieren.

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Botswana will Buschmänner "zivilisieren".

Die letzten Buschmänner, die in Botswana noch als Nomaden leben, sollen zwangsumgesiedelt werden.

Mit Pfeil und Bogen wollen die letzten Buschmänner der Kalahari-Wüste ihre traditionellen Jagdgründe verteidigen. Doch die Regierung von Botswana ist fest entschlossen, die Ureinwohner aus ihren angestammten Gebieten im Zentralkalahari-Nationalpark umzusiedeln. Sie will noch in diesem Monat die Wassertanks abziehen, ohne die ein Überleben in den Wüstensiedlungen kaum möglich ist. Es sei zu teuer, das Wasser in die entlegenen Regionen zu transportieren, sagt die Innenministerin Margaret Nasha, die Regierung könne sich den Aufwand nicht leisten.

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Das lange Warten der !Xu 4500 Buschmänner hoffen auf Zukunft.

Siebzig Kilometer westlich Südafrikas ehemaliger Diamanten-Metropole Kimberley weist ein Schild nach Hopetown - Hoffnung der Diamanten-Digger im letzten Jahrhundert auf einen großen Fund. Nach zehn Kilometern staubiger Piste ein Schlagbaum, Stacheldraht. Hier ist das neue Schmidtsdrift. Seit 1990 hoffen hier 4500 Menschen auf Zukunft. Hunderte graubrauner Zelte stehen dicht an dicht zwischen Steinen und Dornbüschen. Junge Männer verwarten die Zeit. Nun kam die Hitze zum Jahreswechsel. Die Zelte heizen sich auf wie Backöfen. Im Juni beginnen dann die scharfen Nachtfröste.

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Botswanas Buschmänner unter Druck.

Botswanas Regierung ist wegen ihrer Massnahmen zur Umsiedlung von Buschmännern unter Beschuss geraten. Mit der Tourismusförderung im Hinterkopf will die Regierung in Botswana die im Central-Kalahari-Wildschutzgebiet lebenden Gemeinschaften in Gegenden ansiedeln, die für den Fremdenverkehr weniger interessant sind. Wie der Minister für Lokales, Hausbau und Landfragen, Patrick Balopi, sagte, sind 81 von 160 Familien im Flecken Xade zur Umsiedlung bereit. Zahlreiche Stammesangehörige der Basarwa oder San, wie die als «Buschmänner» bekannten Ethnien im Land genannt werden, haben jedoch Mühe mit dem Gedanken, die Gegend, wo ihre Vorväter begraben wurden, zu verlassen. Der Häuptling von Xade, Tuelo Sekalabwe, bemerkte zum ganzen Vorhaben, das Motiv des Umzuges sei offensichtlich. Man habe Stammesangehörigen Geld versprochen. Laut offiziellen Angaben beläuft sich die Abfindung auf 100 bis 8000 Dollar, je nach Rang des Einzelnen.

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